„FLA-FLA bleibt“ –Demonstration

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden.

Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten.

Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln.

Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.

Los geht’s um 13 Uhr am Bahnhof Herford.

*Selbstverwaltete und selbstbestimmte Freiräume ausweiten und erhalten- überall!

*Solidarität mit den vom Sozialabbau betroffenen Menschen in Herford und weltweit!

Warum wählen gehen nichts bringt – Eine anarchistische Parlamentarismuskritik mit Ralf Burnicki

Am 13. Mai stehen wieder einmal Landtagswahlen an. Auf ein Neues steht das anonym ankreuzende Wahlvolk und “Stimmvieh” im Mittelpunkt. Was man ansonsten ja wirklich nicht sagen kann, schließlich machen die Politiker*Innen, einmal gewählt, eh was sie wollen. Und eine Regelung um sie direkt abzuberufen gibt es nicht. Aber kann das schon alles sein? Alle paar Jahre ein Kreuzchen und das war’s mit der Mitbestimmung? Und wie soll das überhaupt funktionieren, wenn eine kleine Gruppe eine Bevölkerung von 82 Millionen „repräsentieren“  und “nach eigenem Gewissen führen” soll?
Die Veranstaltung soll in eine grundlegende Kritik am parlamentarischen System und der Idee der Repräsentation aus anarchistischer Perspektive einführen.
Der Referent, Ralf Burnicki, ist Autor der Bücher „Anarchie als Direktdemokratie“ (Einführung in den Anarchismus 1998 u. 2010) und „Anarchismus und  Konsens“ (2002 u. 2003). Er wirkte mit in dem von Jürgen Mümken  herausgegebenen Band „Anarchismus in der Postmoderne“ (2005) und in diversen anderen Publikationen. Ralf  Burnicki promovierte in politischer Philosophie und ist Mitglied der FAU Bielefeld.
Nach dem Vortrag soll vor allem Raum für Fragen und Diskussion sein.
Los geht’s am 3. Mai um 18 Uhr in der Bürger*Innenwache, Siegfriedsplatz.

Veranstaltungsreihe zum 1. Mai

Passend zur Demo gibt es eine Veranstaltungsreihe!

Kritik und Utopie der Arbeit. Die anarchistische Perspektive (Fourier, Kropotkin, Bonanno)
am Dienstag, 17.April, 20 Uhr, in der Laubke, Alte Schule , Kleiner Schratweg 46b , Lemgo
Während Marxisten und andere sozialistische Strömungen von einem unaufhebbaren „Reich der Notwendigkeit“ ausgehen, also der Vorstellung, dass Arbeit als Zwang und Entfremdung sich nicht beseitigen, sondern nur auf ein Minimum reduzieren lässt, haben Anarchisten immer darauf bestanden, dass das „Reich der Freiheit“ unteilbar ist, dass Arbeit verschwinden und einer umfassenden, selbstbestimmten Auseinandersetzung des Menschen mit sich, seinesgleichen und der Natur weichen wird.
Veranstaltung mit Michael Halfbrodt von der FAU Bielefeld
Veranstalter*innen: attac Lemgo und [libertäres netzwerk lippe]

A – Workshop
am Mittwoch, 18.April, 18.00 Uhr, Infoladen Anschlag, Heeper Str. 132, Bielefeld
„Anarchist*innen sind doch die mit den Bomben, oder?“, „Die mit dem Chaos?“, „Diese verträumten Spinner, die an einen perfekten Menschen glauben?“.
Solche Aussagen kannst du oft hören, wenn du die Idee des Anarchismus vertrittst. Was ist aber wirklich an ihnen dran? Wir wollen mit unseren Vorurteilen über „den“ Anarchismus gemeinsam aufräumen (oder sie bestätigen) und uns über einige seiner realen Erscheinungsformen austauschen. Falls du etwas eigenes in den Workshop mit einbringen willst, ist auch dafür Platz. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, egal ob frisch entdeckt oder schon ewig dabei!
Veranstalter*in: selbAmachen

BEFREIUNG und soziale EMANZIPATION. Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus. Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit dem Autor Roman Danyluk
am Dienstag, 24.April, 20.00 Uhr im Buchladen mondo, Elsa-Brändström-Strasse 23, Bielefeld
Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften soll der Spur der vergangenen selbstorganisierten direkten Aktionen des Proletariat um seine Selbstaufhebung als Klasse ebenso wie dem Kampf der Lohnabhängigen gegen die Arbeit nachgegangen werden. Zentrale Begriffe der gesellschaftlichen Entwicklung – etwa Fortschritt, Produktivität, Arbeit – werden einer lebendigen und historischen Klassenanalyse unterzogen und auf emanzipatorische Art und Weise neu bestimmt. Ziel ist, eine sozialrevolutionäre Perspektive zur Umwälzung der sozial extrem ungleichen Klassenverhältnisse im Kapitalismus zu entwickeln.
Veranstalterin: FAU Bielefeld

Den Flyer für die Veranstaltungen könnt ihr hier downloaden:

Heraus zum 1. Mai!

Die FAU Bielefeld, das [libertäre netzwerk lippe] und selbAmachen rufen für den 1. Mai in Bielefeld auf, sich an einem unabhängigen Block auf der Demo des DGB zu beteiligen.

Hinein in den unabhängigen Block!

1. Mai 2012 – 10.30h – Marktstraße

  • 30 Stunden Lohnarbeit pro Woche sind mehr als genug! Mehr Zeit um gemeinsam zu reden, diskutieren, bauen, arbeiten, kämpfen, träumen!
  • Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Griechenland und anderswo! Wir lassen uns nicht in In- und AusländerInnen spalten!
  • ArbeiterInnen kennen keine Nation! Abschiebung ist Mord!
  • Streikrecht für alle! Freies Koalitionsrecht in jedem Betrieb!
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Für alle Geschlechter! Schluss mit Leiharbeit, Minijobs, Armut durch Arbeit!

Basisdemokratie und Selbstverwaltung in allen Lebensbereichen jetzt verwirklichen!

Wir lassen uns nicht vorschreiben, wann wir zu kämpfen haben!

24.03. Antikapitalistische Demo in Herford

selb(A)machen spiegelt den folgenden Aufruf:

“Es ist keine Krise – es ist das System!”
-Antikapitalistische Demonstration-
Samstag, 24.3.12 / 14 Uhr /
Bahnhof Herford

Unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem befindet sich in turbulenten Zeiten. Betrachten wir die globale wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren, so reiht sich eine Wirtschaftskrise an die nächste. Auch aktuell befinden sich Europa und die EU im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausnahmezustand. Auf immer neuen Krisentreffen beschließen Regierungen Rettungspakete, um ein zusammenbrechendes Wirtschaftssystem am Leben zu erhalten. Während die multinationalen Banken und Investmentfonds mit ihren hoch profitablen Spekulationsgeschäften Milliarden verdienen, sichert der Staat mit Steuergeldern in Form von Bürgschaften dieses absurde Finanzsystem ab. Auch die aktuellen Geschehnisse in Griechenland zeigen, wie internationale Finanzakteure mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union ihre wirtschaftlichen Interessen rücksichtslos gegen die in Griechenland lebenden Menschen durchsetzten, um weiterhin ihre riesigen Profite zu sichern. Vordergründig wird behauptet, die in Griechenland lebenden Menschen hätten über ihre Verhältnisse gelebt. In Wirklichkeit jedoch wurde nur versucht durch Investitionen mit geliehenem Geld das im internationalen kapitalistischen Wettbewerb notwendige Wirtschaftswachstum anzustoßen. Obwohl der Großteil der Menschen davon kaum profitiert hat, sollen sie nun für die Sanierung des griechischen Staats und die damit einhergehende Bereicherung von Banken und Investmentfonds in Form von Sozialabbau zahlen. Hierbei wird die im kapitalistischen Wirtschaftssystem tagtägliche Umverteilung von Unten nach Oben besonders gut deutlich. Nicht nur das Beispiel Griechenland, sondern auch viele andere fatale Auswüchse kapitalistischer Verwertungslogik zeigen, dass eine wohlhabende Minderheit von Wirtschaftslenkern ihre rein finanziellen Interessen gegenüber den grundlegendsten Bedürfnissen der deutlich ärmeren Mehrheit der arbeitenden Menschen durchsetzt und sich dabei des Druckmittels Geld bzw. Schulden bedient. Dies sind keine Ausnahmen, sondern die Grundlage des kapitalistischen Wirtschaftssystems, welches für Profite und Wirtschaftswachstum unsere natürliche Lebensgrundlage zerstört und unzählige Menschen ausbeutet. Damit das nicht so bleibt, lohnt es sich aktiv zu werden.

Dem  kapitalistischen Wirtschaftssystem den Kampf ansagen!
Gemeinsam, entschlossen und vielfältig!

-Menschen aus Herford-

Hier ein Flyer zum ausdrucken und weiterverbreiten: http://selbamachen.blogsport.eu/files/2012/03/FlyerFertigDemo1.jpg

!neu! A-TREFFEN #5 – 10.03. – 14.00 !neu!

Am 10.03.2012 findet nun zum fünften Mal das lustige Treffen schwarz-roter Rebell_Innen statt. Wir treffen uns um 14.00h im Alt&Jung Apfelstr.-Ecke-Klarhorststr. Alle interessierten Leute sind willkommen! Vorher gibts lecker Essen gegen Spende, so ab 12.30h.

Wo das ist könnt ihr hier nachschauen: http://www.openstreetmap.org/?minlon=8.52908802032471&minlat=52.0415344238281&maxlon=8.53228378295898&maxlat=52.0419464111328

A-Treffen OWL #4 – 11.02.12 – 14.00

VORSICHT ALT!

Am 11.02.2012 findet zum vierten und hoffentlich wieder erfolgreichen Mal ein Vernetzungs- und Infotreffen anarchistischer Gruppen in OWL statt. Du und alle anderen interessierten Personen und Gruppen sind herzlich eingeladen um 14.00h in die Stadteilkantine des Sozialforums im AWO Zentrum Heisenbergweg 2 zu kommen!

Wo das ist könnt ihr hier nachschauen: http://www.openstreetmap.org/?minlon=8.52244853973389&minlat=52.0343170166016&maxlon=8.52281761169434&maxlat=52.0347518920898

Ihr könnt auch die Vorlagen für Poster und Flyer runterladen und nach Gutdünkn verbreiten.

Anarchistische Gruppen und Projekte rufen zur Verhinderung der Dresdner Naziaufmärsche im Februar auf!

Wie in jedem Jahr wollen Neo-Nazis im Februar wieder zwei Aufmärsche in Dresden durchführen. Das Bündnis „Dresden Nazifrei“, das von bürgerlich-linken über emanzipatorische Antifa-Gruppen bis hin zu autoritär-kommunistischen Organisationen reicht, mobilisiert bereits seit einigen Monaten um die rechten Demonstrationen zu blockieren. Dieses Jahr melden sich nun erstmals explizit anarchistische Gruppen, Projekte, Gewerkschaften und Einzelpersonen mit einem eigenen Aufruf zu Wort und kritisieren sowohl den Naziaufmarsch als auch Repression und konservative Ideologien. Der Mobilisierungstext, der vom Allgemeinen Syndikat Dresden (FAU IAA – FdA IFA) ausgeht, will dazu einladen, sich stärker mit anarchistischen Standpunkten zu positionieren und perspektivisch unabhängige Mobilisierungsbündnisse auf die Beine zu stellen. Er kann auch nachträglich unterzeichnet werden.

2012 mit anarchistischen Vorsätzen auf Dresdner Straßen!

Als Anarchist*innen treten wir für eine Gesellschaft ohne Herrschaft und Gewalt des Menschen über den Menschen ein. Das schließt den Kampf gegen jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, physische und psychische Gewalt gegen Menschen und Diskriminierungen z. B. aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Aussehen, Sexualität ein.

Als Mitglieder verschiedener Kampforganisationen der lohnabhängigen Klasse sind wir bemüht, wirtschaftliche Gesetze für die Bevölkerung transparent zu machen, damit wir uns so in Theorie und Praxis zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung selbst ermächtigen können. Der Kampf gegen die Ideologien des Faschismus und der des Führerkultes Nationalsozialismus als schlimmste Formen menschenverachtenden Denkens stellt für uns daher eine Selbstverständlichkeit dar. Wir möchten mit diesem Aufruf dazu ermutigen, sich den Neo-Naziaufmärschen am 13. und 18. Februar in Dresden unter einem anarchistischen Blickwinkel in den Weg zu stellen.

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A-Treffen OWL – 14.01.12 – 15.00

Am 14.01.2012 findet das dritte Vernetzungs- und Infotreffen anarchistischer Gruppen in OWL statt. Du und alle anderen interessierten Personen und Gruppen sind herzlich eingeladen um 15.00h in den Infoladen Anschlag im AJZ Bielefeld zu kommen!

Stellungnahme des AStA der FH Bielefeld zur Diskussion um den Rapper Kollegah

Im Folgenden spiegeln wir eine Mitteilung des AStAs der Fachhochschule. da wir diese inhaltlich unterstützen und gerne Position in der Diskussion um den Rapper Kollegah beziehen möchten.

‘Stellungnahme des AStA der FH Bielefeld zur Diskussion um den Rapper Kollegah’ weiterlesen


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