„Lebensunwert“ – NS-Psychiatrie und ihre Folgen

Film und Diskussion über die Ausgrenzung von Menschen in der Nazi-Zeit. Und über die Ausgrenzung danach. Und heute? Anwesend: der Filmemacher Robert Krieg

Samstag, den 6. Juli, 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ort: Historische Sammlung Bethel

Kantensiek 9

33617 Bielefeld

(Nähe Betheleck, zu Fuß 5 Min. von der Straßenbahnhaltestelle Betheleck)

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die ständige Ausstellung der Historischen Sammlung Bethel mit dem Schwerpunkt „Psychiatrie in Bethel“ teilzunehmen.

Einlass 14.45 Uhr, Beginn 15 Uhr

Einladung zum A-Forum OWL am 15.06.

Am Samstag den 15. Juni findet das nächste Treffen des Anarchistischen Forum OWL statt.  Zum gemeinsamen Kennenlernen, Austauschen und Mitmachen.

Los geht’s um 14 Uhr, diesmal im Büro der FAU Bielefeld (Metzerstr. 20, Bielefeld).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

 

Jung und billig?!

 

„rebel with a cause“-Demo am 30. April

Der Kalender bewegt sich wieder auf den 1. Mai zu und damit auf wahrscheinlich den bekanntesten politischen Feiertag. Der „Kampftag der Arbeiterbewegung“ hat eine über 100jährige Geschichte und seine Bedeutung wurde schon auf verschiedene Arten ausgelegt.

Aber die „rebel with a cause“-Demo findet nicht am 1. Mai, sondern am 30. April statt. Durch die Wahl des Datums möchten wir uns symbolisch von der Veranstaltung am 1. Mai abgrenzen. Wir rufen zu einer Demonstration am 30. April auf, die die menschenfeindlichen Zustände durch Kapitalismus, Nationalstaaten und andere Faktoren, die Herrschaft und Unterdrückung fördern, nicht als natürlich akzeptiert, sie etwas „sozialer“ machen möchte oder sich von ihnen eine Verbesserung des eigenen Wohlstands erhofft.

All diese Kompromisse zwischen dem Bestehenden und der Hoffnung auf ein besseres Leben behindern den Fortschritt, wenn sie den Menschen davon abhalten, nach wirklicher Freiheit zu streben. Wer die eigenen Herrscher_innen wählen kann, ist trotzdem Sklav_in; wer dafür entlohnt wird, für andere Menschen Arbeit leisten zu müssen, ist trotzdem Sklav_in; und wer etwas mehr Lohn erhält, als andere Sklav_innen, ist trotzdem nicht frei.

Die Prinzipien von Freiheit, Aufklärung, Gleichheit und Gerechtigkeit bewegen sich nicht in stupiden Landesgrenzen, teilen Menschen binäre Geschlechterrollen zu, betrachten Mittellosigkeit als gerechten Lohn für Untätigkeit oder fordern angesichts der Ausbeutung eines großen Teils der Menschheit lediglich ein paar Prozent mehr Lohn.

Wir rufen dazu auf, sich mit uns an einer Demonstration zu beteiligen, die sich für eine grundsätzlich andere Gesellschaft einsetzt, in der kommunistische und anarchistische Werte verwirklicht werden.

Den kompletten Aufruf für die Demo findet ihr unter http://kritikundintervention.org/artikel/rebel-cause-fight-capitalism-247

 

Merken: 30. April 2013, 19 Uhr am Bielefelder Hauptbahnhof

Vortrag zu Rätekommunismus

Was sind eigentlich Rätekommunismus & Rätedemokratie?

Die Arbeiter- und Soldatenräte im revolutionären Deutschland November 1918, die Russische Revolution 1917…
Die politische Macht wurde in die Hand direkt gewählter Räte gelegt, Selbstverwaltung wurde organisiert, Kapitalismus und Parlamentarismus sollten überwunden werden…

Beispiele für rätekommunistische oder rätedemokratische Aufstände und Organisationen gibt es in der Historie viele. In der radikalen Linken sind Ereignisse wie der Kronstädter Matrosenaufstand beliebt und bekannt. Doch was für Ideen stecken hinter „Alle Macht den Räten“?
Wie aktuell sind diese und wo finden sich Verbindungen zu den heutigen sozialen Bewegungen, die nach direkter oder Basisdemokratie streben?

Im Vortrag sollen außerdem Unterschiede zwischen autoritärem Parteikommunismus und einem Rätesystem, als auch Gemeinsamkeiten mit anarchosyndikalistischen Ideen und geklärt werden.

Vortrag mit einem Referenten von Junge Linke gegen kapital und nation
http://gegen-kapital-und-nation.org/
Freitag, 8. März, 19 Uhr (+VoKü) – ab 20Uhr Vortrag
in der Kneipe des AJZ Bielefeld, Heeper Str. 132
selb(A)machen /ASJ Bielefeld
Anarchistische Hochschulgruppe Bielefeld AHUB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anarchistisches Forum OWL

Hier ein Aufruf des AFowl:

Liebe Anarchistas, FreundInnen u.a.,
anbei die Einladung zu unserem REopening:

Für ein Anarchistisches Forum in OWL (AFOwl)
am Sa., 23.2., 14.00Uhr in der Bürgerwache, R102 (1.Etage)
Derzeit befindet sich die Welt in einem Zustand sozialer,
wirtschaftlicher und politischer Veränderungsprozesse, wie mindestens
seit den 1960er Jahren, wahrscheinlich seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr
erlebt wurden. In allen Regionen der Welt begehren Menschen auf, kämpfen
gegen ihre Unterdrücker_innen und für ein freies, selbstbestimmtes Leben
frei von materieller Not, Ausbeutung und Unterdrückung. Um diese Ziele
zu erreichen, ist die Überwindung der herrschenden, kapitalistischen
Gesellschaftsordnung keine Option, sondern eine zwingende Notwendigkeit.

Wir als Anarchist_innen sind der Meinung, dass es diese Zeit der
Umwälzung produktiv zu nutzen gilt, um unserem Ziel einer
herrschaftsfreien Gesellschaftsordnung näher zu kommen. Daher gilt es
für uns, den Blick nicht nur auf ferne Länder zu richten, sondern auch
vor Ort aktiv zu werden. Dieser Aufgabe hat sich das anarchistische
Forum OWL das letzte Jahr über gestellt. Nach der Winterpause ist es
nun Zeit, die Initiative neu zu starten und ihr neuen Schwung zu verleihen.

Mögliche Ziele und Tätigkeitsfelder für das Anarchistische Forum könnten
u.a. sein:

1. Verbreitung anarchistischer Ideen,

2. Organisierung und Vernetzung libertär/anarchistisch denkender
Menschen in OWL und Umgebung, über Szenegrenzen hinweg,

3. Erprobung anarchistischer Lebens- und Wirtschaftsformen in Theorie
und Praxis.,

4. Beteiligung an aktuellen sozialen Kämpfen, um eine anarchistische
Gesellschaftsordnung aufzubauen,

5. Aufbau einer verlässlichen Anlaufstelle für freiheitlich denkende
Menschen in der Region,

6. Alles, was Ihr draus macht. Das Anarchistische Forum ist explizit

als offene Plattform gedacht!

In diesem Sinne rufen wir dazu auf, zur

Wiedereröffnung am 23.02.2013, um 14.00 in die Bürgerwache Bielefeld,
R102
zu kommen, um die Arbeit des Forums mitzugestalten und Gleichgesinnte

kennenzulernen. Jeder Mensch und jede Idee, die mit den eingangs
formulierten Prinzipien im Einklang steht, sind willkommen!

Für eine Gesellschaft der Freiheit, des Friedens und der Gerechtigkeit!

Für die Anarchie!

Für die FAU Bielefeld, @rti

sAm-Kneipe am 26.10.12

selbAmachen lädt ein zur herbstlichen gemütlichen Anarch@-Kneipe am 26.10. im AJZ an der Heeperstraße. Das wird knorke! Es gibt viel Gelegenheit für Konfetti und anarchosyndikalistischen Klön, so um 19.00h gibt’s Essen und später noch ’nen Film.

Bastian Blaberg, Experte von sAm, dazu: „Es hat sich doch als der individuellen Freiheit zuträglich erwiesen, herrschaftskritisch im Kollektiv das Wohlbefinden zu vergrößern.“

Kneipenflyer für den 26.10.12

Infoveranstaltung zum Internationalen Anarchistischen Treffen in St. Imier (CH)

ZUR  HISTORIE: Der Kongress von St. Imier (15. –16. September 1872) ist einer jener Meilensteine, die zur Entstehung der anarchistischen Bewegung geführt haben. Dort wurde die antiautoriäre Internationale als Reaktion auf die zunehmende reaktionäre Entwicklung in der ersten Internationalen gegründet und die Grundlage für viele Jahrzente föderalistischer und sozial-revolutionärer ArbeiterInnenbewegung gelegt. Damit begann der Anarchismus …
ZUM  EVENT: Organisiert von verschiedenen libertären Gruppierungen aus der  Region und darüber hinaus, findet vom 8. bis zum 12. August im Berner Jura ein „Welttreffen“ des Anarchismus statt. Um die 3.000  Anarchist*innen aus aller Welt werden erwartet und es gibt ein  umfassendes Programm:
Diskussionen,  Buchmesse, Workshops, Konzerte uvm. Es gibt eine Riesenvokü und  unterschiedlich kostspielige Unterkunftsmöglichkeiten – bis hin zum kostenlosen Zeltplatz.
Bei der Infoveranstaltung wird auf die Geschichte des Kongresses von 1872 und damit auf die Aufteilung der ArbeiterInnenbewegung in verschiedene Strömungen eingangen. Weiterhin bekommt ihr natürlich genaue Infos zum Ablauf und Programm des Treffens dieses Jahr. Ausserdem kann bei Bedarf auch über gemeinsame Anreise geredet werden. Natürlich bleibt auch Platz für Diskussion.
Weitere Infos findet ihr unter: www.anarchisme2012.ch.
Die aktuellsten Infos dann direkt bei der Veranstaltung!
Diese findet am 26. Juli um 18 Uhr in den Räumen des IBZ / Teutoburger Straße 106 statt.

Reclaim The Streets || 7.6. || 16 Uhr || Rathausplatz

Am 7.6. ab 16 Uhr auf dem Rathausplatz findet eine Reclaim The Streets Aktion statt. Wir möchten auf diese hinweisen und spiegeln den Aufruf von der Seite reclaimthestreets.noblogs.org:

Aufruf zum Reclaim The Streets

Wem gehört die Stadt?
Die Stadt gehört allen! Oder?
Guckt mensch sich die Stadt einmal genauer an, liegt es auf der Hand: Wer etwas in der Stadt machen darf und wer nicht, wird nicht von „allen“ entschieden, sondern von einigen wenigen.

Die alltägliche Verwaltung und Organisation des (inner)städtischen Raumes wird entsprechend kapitalistischer Interessen durchgeführt.
Die Innenstadt ist drauf ausgelegt, die Menschen zum Konsum anzuregen. Es gibt Kaufhäuser, Cafés, Kneipen, Restaurants, Imbissbuden, Casinos, Kinos und Clubs. Alles Orte, an denen du Geld brauchst, um dich dort aufzuhalten. Wer dazu keine Kohle hat, bleibt in der Regel außen vor, ist unerwünscht, wird vertrieben.
So wird ein großer Teil des Stadtbildes von Werbung, kommerziellen Plakatwänden und Schaufenstern bestimmt. Dafür wird bezahlt. Das ist erlaubt. Wer allerdings mit einem Stift seine Gedanken an die Wände schreibt, muss Strafen befürchten, denn das ist verboten. Auch wer unangemeldet auf der Straße Musik macht, muss mit einer Strafe rechnen, denn auch das ist verboten. Wer keine Wohnung hat und auf der Straße schläft muss damit rechnen vertrieben zu werden. Denn all diese „Störfaktoren“ könnten den Rest vom Shoppen und Konsumieren abhalten und da wären wir wieder dabei nach welches Spielregeln die Stadt funktionieren soll…

Repressive Stadt
Umgesetzt wird diese Ordnung von der Polizei. Viel Polizei. Besonders an den sogenannten „Partytagen“ (Mi, Fr, Sa) wird die Innenstadt seit einiger Zeit von einem riesigen Aufgebot an Bullen belagert. Streifenwagen, auch mal ‘ne Wanne, zivile Polizist_innen mit Auto, oder ohne. Sie stürzen sich mit ganzer Kraft auf die kleinste Regelabweichung und gehen dabei häufig sehr brutal vor. Gerechtfertigt wird dies durch sogenannte „Krawallplätze“ rund um Bahnhof und Jahnplatz.
Wenn es ein Problem mit Gewalt gibt, halten wir es allerdings für eine schlechte Idee, dies mit bewaffneten, gewaltbereiten Polizist_innen lösen zu wollen. Aber neben der Polizei gibt es noch das Ordnungsamt, welches z.B. darauf achtet, dass Kundgebungen Infostände oder ähnliche Veranstaltungen im Innenstadtbereich auch ja vorher angemeldet wurden, Überwachungskameras, und unterschiedliche private Sicherheitskräfte, die das Angstkonzept, ääh…. Sicherheitskonzept abrunden.
Dadurch wird im Allgemeinen ein Gefühl der Bedrohung und Überwachung geschaffen. Besonders betroffen davon sind Menschen mit (vermeintlichem) Migrationshintergrund, die immer wieder rassistischer Türpolitik in Clubs und „verdachtsunabhängigen“ Kontrollen ausgesetzt werden.

Reclaim The Streets!
Wir wollen all dem mit einem „Reclaim The Streets“ auf unterschiedlichen Ebenen etwas entgegensetzen. Zum Einen soll für eine Zeit ein Raum genommen werden, der so genutzt und gestaltet werden kann, wie wir das wollen. Zum Anderen soll eine Ebene geschaffen werden, um eigene Ideen und Kritik zu artikulieren. Vielfältig, laut und unübersehbar.
Wir wollen einen Schritt in die Richtung machen, diese Stadt, diese Gesellschaft, diese Welt so zu gestalten, wie wir sie wollen: Den Bedürfnissen der Menschen entsprechend! Selbstbestimmt! Herrschaftsfrei!
Zudem soll das ganze Spaß machen. Aus der Erfahrung des letzten Jahres können wir sagen: „Das tut es!“
Die Gestaltung des Ganzen ist ziemlich offen. Worauf wir allerdings keine Lust haben, sind Rassismus, Sexismus, Homo- oder Transphobie, sowie jegliche Partei- und Nationalfahnen.

Bereitet was vor!
Damit der Tag interessant wird, rufen wir euch dazu auf, euch aktiv daran zu beteiligen! Bereitet was vor, plant was, bringt was mit! Ob Knaller oder Knallerbse, Luftschloss oder Luftschlangen, Bonbons oder Bombette, Masken, Bälle, Kreide, Sprühdosen, Räder, Skateboards, Slacklines, ein mobiles Soundsystem, was zu Essen für alle oder was zu Trinken, was zum Kinderschminken, Transpis, Sticker, Flyer, Plastikpalmen, Piratenfahnen, Sofas, vielleicht nicht nur ein Buch, sondern auch ein Halstuch…

Lasst uns die Straßen zurück erobern!

See you in the streets!

„FLA-FLA bleibt“ –Demonstration

Geht es nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung, soll dem selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum FLA-FLA in Herford im Rahmen des städtischen Sozialabbaus ab 2013 die Förderung gestrichen werden. Darüber wird der Stadtrat Mitte des Jahres entscheiden.

Die Streichung der finanziellen Mittel könnte nach mittlerweile über 40 Jahren erfolgreicher Jugend- und Kulturarbeit das Aus für das Jugendzentrum FLA-FLA bedeuten.

Das JZ FLA-FLA ist eines der letzten selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren in OWL, das von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst organisiert wird. Durch die auf dem Konsensprinzip aufbauende Selbstverwaltung wird ein Freiraum für ein selbstbestimmtes Freizeit- und Kulturangebot geschaffen, der seit mittlerweile drei Generationen von jungen Menschen aus der Region genutzt wird. Damit dieser Freiraum auch weiterhin zur Verfügung steht, müssen wir jetzt handeln.

Deshalb lasst uns am 26.5 gemeinsam, entschlossen und vielfältig gegen den städtischen Sozialabbau und für den Erhalt des JZ FLA-FLA demonstrieren.

Los geht’s um 13 Uhr am Bahnhof Herford.

*Selbstverwaltete und selbstbestimmte Freiräume ausweiten und erhalten- überall!

*Solidarität mit den vom Sozialabbau betroffenen Menschen in Herford und weltweit!


– Ⓐ –

eine Art Synthese von persönlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit durch solidarisches Zusammenwirken aller, das der Gesellschaft wieder Inhalt gibt

- Rudolf Rocker -

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